30 03 2016 Johann Rosenmüller

blog Rosenmüller

Door mijn collega, organist Gérard Lambert, leerde ik muziek van Johann Rosenmüller (1619-1684) kennen, en wel het werk “Troisième Leçon de Ténèbres du Jeudi Saint”. We hebben dit prachtige muziekstuk verschillende malen uitgevoerd tijdens de dienst van Goede Vrijdag. In Frankrijk hebben we het over Witte Donderdag. In Belgie wordt de muziek echter op Vendredi Saint uitgevoerd. Tijdens de Barok werden in Frankrijk tijdens de laatste 3 dagen van de Goede Week KLAAGLIEDEREN op teksten van Jeremia uitgevoerd. Men noemde deze de Leçons de Ténèbres. We vinden het woord Tenebrae-luchter hierin terug: de driehoekskandelaar, waarvan na ieder gebed een kaars wordt gedoofd. Dit symboliseert de vlucht van de Apostelen en de volgelingen van Christus. Alleen de laatste kaars, symbool van Christus, wordt niet gedoofd, maar weer tevoorschijn gehaald: aldus het symbool van de Opstanding. Het Concilie van Trente bepaalde dat op Goede Vrijdag tijdens Les 3 Klaagliederen 3  Verzen 1-9 gebruikt moesten worden. Elk vers begint met een Hebreeuwse letter. Rosenmüller plaatst steeds een mooie melismatische melodie onder de ALEPH (verzen 1,2,3), BETH (verzen 4,5,6) en GHIMEL ( verzen 7,8,9). De teksten van Jeremia worden als recitatieven behandeld. Elke les eindigt met de woorden: Jerusalem, Jerusalem, convertere ad Dominum tuum.

Rosenmüller studeerde aan de Theologische Faculteit van de Universiteit van Leipzig. Hij was later organist van de Nikolaikirche en de Thomaskirche in dezelfde stad. Ook werkte hij als trombonist aan de Basiliek van San Marco en als componist  in Venetie. Hier noemde hij zich Giovanni Rosenmiller. Hij werd beïnvloed door de muziek van o.a. Legrenzi, Cavalli, Corelli en Schütz. (Met dank aan Wikipedia.)

 

20 03 2016 Tekst Text(e) Sneeuwklokje Perce-neige Schneeglöckchen Snowdrop

Kijk ook op 13 03; regardez aussi le message et les photos du 13 03; lesen Sie auch mein Artikel mit Bildern von 13 03; Please, also read my article with pictures from 13 03 2016.

Schneeglöckchen 

Der Schnee, der gestern  noch in Flöckchen

                               vom Himmel fiel,

hängt nun geronnen heut’als Glöckchen

                               am zarten Stiel.

Schneeglöckchen läutet; was bedeutet’s

                               im stillen Hain?

O komm geschwind! Im Haine läutet’s

                               den Frühling ein.

O kommt, ihr Blätter, Blüt’und Blume,

                               die ihr noch träumt,

all zu des Frühlings Heiligtume!

                               kommt ungesäumt! 

Tekst: Friedrich Rückert (1788-1866)

Muziek: Robert Schumann (1810-1856) Op.79 no.26 

Frühlingslied (duet)

Schneeglöckchen klingen wieder,

Schneeglöckchen bringen wieder

Uns heitre Tag’ und Lieder;

Wie läuten sie so schön

Im Thal und auf den Höhn.

Der König ziehet ein!

Der König ist erschienen;

Ihr sollt ihm treulich dienen

Mit heitrem Blick und Mienen!

O laßt den König ein!

 

Er kommt vom Sterngefilde,

Und führt in seinem Schilde

Die Güte [und die]1 Milde;

Er trägt die Freud’ und Lust

Als Stern an seiner Brust,

Ist gnädig Jedermann,

Den Herren und den Knechten,

Den Guten und den Schlechten,

Den Bösen und Gerechten,

Sieht Alle [lieblich]2 an.

 

Ihr aber fragt und wißt es,

Und wer’s auch weiß, vergißt es,

Der König Frühling ist es;

Entgegen ihm mit Sang,

Mit Saitenspiel und Klang!

Der König ziehet ein!

Der König ist erschienen.

Ihr sollt ihm treulich dienen

Mit heitrem Blick und Mienen!

O laßt den König ein!

Tekst: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Musik: Robert Schumann (1810-1856) Op.79 no.19


Schneeglöckchen

’s war doch wie ein leises Singen
in dem Garten heute Nacht,
wie wenn laue Lüfte gingen:
“Süße Glöcklein, nun erwacht;
denn die warme Zeit wir bringen,
eh’s noch jemand hat gedacht.”

’s war kein Singen, s’war ein Küßen,
rührt die stillen Glöcklein sacht,
daß sie alle tönen müssen
von der künft’gen bunten Pracht!

Ach, sie konnten’s nicht erwarten,
aber weiß vom letzten Schnee
war noch immer Feld und Garten,
und sie sanken um vor Weh.

So schon manche Dichter streckten
sangesmüde sich hinab,
und der Frühling, den sie weckten,
rauschet über ihrem Grab.

Tekst: Josef Karl Benedikt von Eichendorff (1788-1857)       Musik: Erich Wolfgang Korngold (1879-1957)

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen, Schneeglöckchen
Menschen wissen nichts,
nichts von deinem zarten Heldenleben:
In die Kühle winterlichen Lichts
mußt du schon dein blasses Köpfchen heben

Wenn der Frühling noch verborgen träumt
Hinter schneeverhang´nen Bergeszinnen,
mußt du mit den Schwestern ungesäumt
dein ersehntes Glockenspiel beginnen,

Mußt die Schmetterlinge, Bienen, Käfer
Wecken aus dem Schlummer fern und nah,
bis die holdgeflügelt keinenSchläfer
wissen: Frühling, Frühling ist bald da!

Und wenn dann mit tausendfachem Glanze
Der allmächt´ge Lenz vom Berge steigt
Und der Wind die Blumen lädt zum Tanze,
hast du schon dein Köpfchen welk geneigt
Dir ist weder Ruhm noch dank geworden:
Klagend bricht dein Glockenspiel entzwei
Und in leise sterbenden Akkorden
Läutest du den eig´nen Tod herbei.

Tekst: Bruno Hardt- Warden (1883-1954)

Musik: Robert Stolz (1880-1975) : 20 Blumenlieder Op.500

Das Mädchen an das erste Schneeglöckchen

Was bricht hervor, wie Blüthen weiß,

bei kaltem Nord durch Schnee und Eis?

Schneeglöckchen ist’s; sehnt sich nach blauer Luft

und seines Waldes sonst viel linder’m Duft;

rauh fühlt’s den Nord, doch Sehnsucht stärker ist;

es muß hervor, wo sonst kein Leben sprießt,

und eh’ es noch die Glöcklein ganz entfaltet,

ist es in Eiseshauch erkaltet.

 

Auch ich bin sehnend früh erblüht,

auch mich der kalte Nord umzieht;

der Nord der Einsamkeit erstarrt mein Herz.

Siehst du die heim’schen Gluthen himmelwärts,

wo süßes ew’ges Liebesleben sproßt?

Schneeglöcklein, willst mit mir zum Flammen-Ost?

So läute, Glöcklein, still zu unserm Grab;

wir gehen schwesterlich hinab.

Tekst: G.F.K.L. Gerstenbergk (1780-1838)

Musik: Carl Maria von Weber (1786-1826)

Sechs Lieder Op.71, no.3

13 03 2016 Sneeuwklokje Perce-neige Schneeglöckchen Snowdrop

Sneeuwklokjes….Bloemen die zo puur zijn. Zo mysterieus. Die aan elfjes en Feeën doen denken. Een sprookjeswereld ga je binnen als je naar ze kijkt. Het is of je hun belletjes hoort klingelen.

sneeuwklokje 1 Eric

Vanmiddag heb ik uren op mijn pc gezocht naar klassieke liederen over sneeuwklokjes. Ik vond SCHNEEGLÖCKCHEN van Robert Schumann (1810-1856) Op.79 no.26 op tekst van Friedrich Rückert (1788-1866). Er zijn verschillende uitvoeringen op YouTube te beluisteren, waaronder mijn favoriete van Edith Wiens.

sneeuwklokje 2 Eric

Ook is er het duet FRÜHLINGSLIED: Schneeglöckchen klingen wieder. R. Schumann. Op. 79 n0.19. Tekst van A.H.Hoffmann von Fallersleben (1798-1874). Hoewel geschreven voor 2 sopranen, is er een hele leuke opname van D.Fischer-Dieskau en P.Schreier. Robert Stolz (1880-1975) schreef muziek bij de tekst SCHNEEGLÖCKCHEN van Bruno Hardt-Warden (1883-1954). Heel verfijnd. In de liederencyclus Sechs einfache Lieder van Erich Wolfgang Korngold vinden we SCHNEEGLÖCKCHEN van de dichter Josef Karl Benedikt von Eichendorf (1788-1857). En tot slot is er nog het lied DAS MÄDCHEN AN DAS ERSTE SCHNEEGLÖCKCHEN op een tekst van G.F.K.L.Gerstenbergk (1780-1838). Sechs Lieder Op.71 no.3.

Louisa Heine wil ik graag bedanken voor het noemen van Schneeglöckchen van Schumann. En Eric van der Horst voor de prachtige foto’s van het sneeuwklokje dat ik vandaag plukte. Heeft U nog tips?

 

07 03 2016 Snow Sneeuw Neige Schnee

To-day it is snowing in the Ardennes. The world is white and silent. Why have I sung so little about the snow? Fortunately there are so many poems about this fascinating snow.

Snow 1

 

Snow in the air
long before the first flakes
started their long fall from the heavens
snow in the feel, the smell,
the texture of the air
feeling the falling barometer
the shift in the weather
Falling lightly at first, while
I stood at the sink,
mesmerized, watching
their dance downward
Go upstairs, roust the girls,
hear the excitement, the joy
at the first real snowfall
Accumulating white, flake by flake
on the ground, the cars,
still quiet snow, light and airy
a film of white, cell by cell
cleaning the world
in white

by Raymond A. FossSnow 2

02 03 2016 Neige Sneeuw Snow Schnee

La neige… Comme elle est belle. Elle change le monde à un monde silencieux et magique. Je chante avec les enfants des chansons de la neige. Mais quand je regarde le liste des Aries et Chansons que j’ai chanté pendant des concerts classiques, je ne trouve pas beaucoup… Heureusement il y a des Poems qui parlent de la neige…

neige blog

La grande plaine est blanche, immobile et sans voix.
Pas un bruit, pas un son ; toute vie est éteinte.
Mais on entend parfois, comme une morne plainte,
Quelque chien sans abri qui hurle au coin d’un bois.

Plus de chansons dans l’air, sous nos pieds plus de chaumes.
L’hiver s’est abattu sur toute floraison ;
Des arbres dépouillés dressent à l’horizon
Leurs squelettes blanchis ainsi que des fantômes.

La lune est large et pâle et semble se hâter.
On dirait qu’elle a froid dans le grand ciel austère.
De son morne regard elle parcourt la terre,
Et, voyant tout désert, s’empresse à nous quitter.

Et froids tombent sur nous les rayons qu’elle darde,
Fantastiques lueurs qu’elle s’en va semant ;
Et la neige s’éclaire au loin, sinistrement,
Aux étranges reflets de la clarté blafarde.

Oh ! la terrible nuit pour les petits oiseaux !
Un vent glacé frissonne et court par les allées ;
Eux, n’ayant plus l’asile ombragé des berceaux,
Ne peuvent pas dormir sur leurs pattes gelées.

Dans les grands arbres nus que couvre le verglas
Ils sont là, tout tremblants, sans rien qui les protège ;
De leur oeil inquiet ils regardent la neige,
Attendant jusqu’au jour la nuit qui ne vient pas.